Warum ein Backup beim Highlining?
Christian Forjahn | Dez 18, 2009 | Kommentare 1
Warum braucht man beim Slacklining, bzw. Highlining ein Backup? Dieser Artikel aus dem Slackline Forum zeigt die Gründe dafür an einer beängstigenden Geschichte auf.
Kurz zusammengefasst: “Riot” hat eine Highline gespannt. Auf der einen Seite wurde der Anker um einen grossen Granitblock gelegt. Gegen diesen lehnte noch ein zweiter Block. Das Backup war ein noch grösserer Block dahinter.
Auf der anderen Seite sicherte er die Slackline mit 3 Cams in einem Riss und nahm als Backup zwei ca. 7m entfernte Bohrhaken.
Die Line war ca. 25m lang und in 100m höhe über einen Canyon gespannt. “Riot” ging die Line als erster. Nachdem er einmal hin- und wieder zurück gelaufen war, machte sich sein Freund auf, die Leine zu bezwingen. Als dieser über die kritische Stelle (kein Sturzgelände) drüber war und sich gerade für den Sitzstart vorbereitete, verlor die Line plötzlich die gesamte Spannung und sein Freund stürzte in die Tiefe. Er konnte ihn nicht mehr sehen und rannte an den Abgrund. Sein Kumpel hing an der Line und hatte sich den Kopf verletzt. Er musste geborgen und sein Kopf später genäht werden. Der Block um den der Ankerpunkt gelegt war, hat sich bewegt und der Anker ist heruntergrutscht.
Das heftigste an der Sache ist, dass “Riot” die Line ein paar Augenblicke vorher noch Solo gehen wollte:
The scariest thing to me is that less than 2 minutes before i watched him desperately flailing to grab anything to safe his life, only to whip uncontrollably out of my sight; I had been trying to Free Solo that line. I only took about 4 or 5 steps before opting out, sitting down, and scooting back to the ledge. If i hadn’t have come back, yesterday would have marked the death of the first highliner; my death. Instead my friend took my place and we were given just a glimpse of the nightmare… Having a line catastrophically fail during a free solo. I cant stop replaying it in my head. Entering free fall unexpectedly, during a freesolo. It’s absurd to think i would be able to catch the line.
Check you anchors- before, during, and after every walk.
HAVE BACKUPS and limit the extension of the line if it were to fail.
In this sport, especially when rigging lines with natural methods, there is a constant element of guessing, and trusting; and usually everything goes perfectly. However, now from experience I can honestly say: “trust nothing and expect the worst; it may end up saving your life or your friends life.”I am truly sorry to have rigged a line that put my friend through this experience and I will do my best never to have anything like this happen again. Even though he told me not to, i accept full responsibility for the failure of this line, and in all honesty; it should have cost me my life yesterday.
Bisher bin ich noch keine Highline gelaufen, aber machen will ich es auf jeden Fall. Dabei werde ich penibel darauf achten, dass das Backup an separaten Fixpunkten aufgehängt ist. Anders als die Jungs, werde ich ein Seil unter die Line spannen um noch eine zusätzlich Redundanz zu haben.
Zum Glück ist den Jungs nichts passiert und sie kamen mit dem Schock und einer kleineren Blessur davon.
Bildquelle: readyfornature.com
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Hier gabs auch nen guten Artikel in der bergundsteigen:
http://www.bergundsteigen.at/file.php/archiv/2009/2/print/24-30%20(Risiken%20beim%20Slacklinen).pdf